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Weniger klangvoll: Bodennahrungsgesellschaften.

Darum geht es. Davon bin ich fasziniert. Das versuche ich hier zu verstehen.

Im wesentlichen ist es Tauschhandel zwischen Vegetation und Bodenleben. Daraus können dann tatsächlich resiliente Systeme werden, wie ein gesunder Wald, der keinen externen Input mehr benötigt.

Eine beständig gesunde Vegetation ist Begleiterscheinung eines florierenden Bodenlebens und wo alles glücklich vegetiert, floriert auch das Bodenleben.

Nun ist da der Mensch. Der hackt, pflügt, der krümelt, "das soll schön ordentlich aussehen, nicht dass die Leute noch sagen, es wird nichts getan." .

Wenn wir einen Quadratmeter Boden hierzulande mutwillig ruiinieren und dann für 30 Jahre in Ruhe lassen, finden wir dort wieder ein vitales Bodenleben und gesunde Vegetation. 

 

Das heißt: Das Problem ist das was wir tun, nicht das was wir nicht tun.

Gemüseanbau ist ein Kompromiss. Der Natur ihren Lauf lassen ist was Anderes. Wenn wir aber den Boden so wenig wie möglich stören - davon bin ich mittlerweile fest überzeugt -  kann ein "Gemüseacker" nach einigen Jahren unterm Mikroskop aussehen wie Waldboden. Es sollte immer etwas wachsen und der Boden bedeckt und durchwurzelt sein. Dann braucht es etwas Geduld. Tada: Schokokuchen. Da will man sein Gesicht reinstecken. 

Achja: Natürlich muss man auch auf etwaigen Schweinkram wie Pestizide, Funghizide etc. verzichten. Das versteht sich von selbst.

So: Das war für die kurzweilig Interessierten.

Jetzt nochmal im Detail: